Punkt H-1: Mohamed Attas mysteriöser Trip nach Portland (Maine)

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Anm.: Die hier angebotene Grafik soll diesen komplizierten Punkt erläutern


Die offizielle Darstellung
  • Mohamed Atta, begleitet von seinem al-Qaida-Mitstreiter Abdul Aziz al-Omari „bestieg den 6:00-Uhr-Flug von Portland [Maine] nach Logan, Bostons internationalem Flughafen“, so der 9/11-Kommissionsbericht[1] Nach der Ankunft in Boston um 6:45 Uhr gingen sie an Bord von Flug 11 der American Airlines, der um 7:45 Uhr starten sollte. [2]
  • Atta und al-Omari mussten diesen frühmorgendlichen Pendler-Flug nehmen, weil sie, obwohl sie bereits am 10. September in Boston gewesen waren, dann von dort „aus Gründen, die unbekannt bleiben, [mit dem Auto] nach Portland, Maine, fuhren“ [3] und über Nacht in einem „Comfort Inn“ [Motel] in Süd-Portland blieben. [4]
  • Keine Theorie darüber, warum Atta und al-Omari dies machten, scheint „gänzlich zufriedenstellend“, schrieb die New York Times 2002 [5] „in Anbetracht des Risikos … dass sie, wenn dieser Pendler-Flug Verspätung gehabt hätte, den Flug, den sie zu entführen beabsichtigten, verpasst hätten.“ Im Jahr 2004 betrachtete die 9/11-Kommission diesen Trip immer noch als Rätsel. [6]
  • Dass Atta und al-Omari diesen Trip machten, wird nichtsdestotrotz belegt durch eine FBI-Chronologie ihrer Ortswechsel am 10. September, komplett mit allen Stationen, an denen sie gefilmt wurden, [7] sowie einer eidesstattlichen, von einem FBI-Agenten und einem Richter unterzeichneten Erklärung, dass der blaue Nissan Altima, der am Portland Jetport gefunden worden war, von Mohamed Atta gemietet worden war und dass „Mitarbeiter von American Airlines im Flughafen Logan zwei [vom Passagier Atta eingecheckte] Taschen gefunden hätten, die zum Transfer für den Flug AA11 bestimmt aber nicht eingeladen worden waren.“ [8]
  • Attas Ausflug stellte sich als hilfreich für die Untersuchung heraus, laut FBI-Direktor Robert Mueller, der aussagte: „Nach dem Crash von Flug 11 stellten die Behörden zwei Gepäcksstücke sicher, die auf den Namen Mohamed Atta lauteten und die nicht in diesen Flug geladen worden waren.“ [9] Dieses Gepäck enthielt Attas Testament [10] und anderes, al-Qaida belastendes Material. [11]

Zusammenfassung der Hauptpunkte dieser Geschichte: (1) Atta und al-Omari fuhren am 10. September mit einem blauen gemieteten Nissan von Boston nach Portland und übernachteten dort. (2) Am nächsten Morgen nahmen sie einen Pendler-Flug zurück nach Boston, um AA Flug 11 (gerade noch) erreichen zu können. (3) Nachdem Atta AA 11 in das World Trade Center gesteuert hatte, fanden die Behörden im Bostoner Flughafen Logan belastendes Material in Attas Gepäck, das nicht in den Flug AA 11 geladen worden war.


Die „Besten Beweise

Die offizielle Geschichte über Attas Trip nach Portland gibt drei Rätsel auf:

  1. Warum wurden Attas Taschen nicht in AA 11 geladen? In dem Affidavit „gab es keine Erklärung dafür, warum sie nicht geladen worden waren“, wie ein Newsday-Artikel 2006 berichtete. [12]
    • Dieses Versehen kann nicht einer Verspätung zugeschrieben werden: Der Pendler-Flug nach Boston landete plangemäß eine Stunde vor dem Start von AA 11. [13]
    • Dieses Versehen ist auch nicht mit Schlamperei des Bodenpersonals zu erklären, denn „Atta war der Einzige von den 81 Passagieren von Flug American-11, dessen Gepäck zurückblieb, wie von Quellen innerhalb American [Airlines] bestätigt wurde.“ [14]
  2. Warum würde Atta sein Testament in eine Tasche gepackt haben, die in genau den Flug geladen hätte werden sollen, den er ins World Trade Center zu steuern beabsichtigte?
  3. Warum würde Atta den riskanten Ausflug nach Portland unternommen haben?

    Die Gründe für das Entstehen dieser drei Rätsel werden im Lichte von Nachrichtenmeldungen in den ersten Tagen nach 9/11 verständlich:

    • Nach Meldungen von CNN vom 12. September und vom Morgen des 13. 9. fuhren die zwei al-Qaida-Agenten Adnan Bukhari und Ameer Bukhari mit einem gemieteten Nissan nach Portland, übernachteten dort und flogen am nächsten Morgen, rechtzeitig um Flug AA 11 zu erreichen, nach Boston zurück. [15]
    • Das Material, das al-Qaida belastet, wurde von den Behörden in einer Mitsubishi-Limousine gefunden, die von Mohamed Atta gemietet und am Parkplatz vom Bostoner Logan-Flughafen zurückgelassen worden war. [16]
    • Bis zu diesem Zeitpunkt war dies die offizielle Geschichte, aber später am Nachmittag des 13. Septembers berichtete CNN, mit der Bitte um Entschuldigung, dass keiner der Bukharis am 11. 9. ums Leben hätte kommen können: Adnan Bukhari war noch am Leben, und Ameer Bukhari war im Jahr zuvor verstorben. [17]
    • Am 14. September berichtete Associated Press – obwohl CNN weiterhin behauptete, Mohamed Atta hätte einen gemieteten Mitsubishi am Bostoner Flughafen Logan zurückgelassen [18] – dass der gemietete Nissan von Mohamed Atta nach Portland gefahren worden wäre, wo dieser mit seinem Begleiter „die Nacht im Comfort Inn Motel in Süd-Portland verbracht hätte, bevor sie am nächsten Morgen den Flug zurück nahmen.“ [19]
    • Diese Meldung behauptete immer noch, dass die Behörden das von Atta zurückgelassene belastende Material in einem Mietwagen am Bostoner Flughafen Logan gefunden hätten, obwohl dieser Teil der Story widersprüchlich war, denn aus der neuen Meldung folgte, dass Atta den von ihm gemieteten Nissan am Portland Jetport zurückgelassen haben musste.
    • Am 16. September erschien dann der endgültige Übergang zu der Darstellung, die die offizielle werden sollte, in der Washington Post, wo sowohl behauptet wurde, dass „Atta und Alomari in Boston ein Auto mieteten, nach Portland, Maine, fuhren und am Montagabend ein Zimmer im Comfort Inn nahmen“ und auch, dass Attas belastendes Material „in seinem Gepäck am Bostoner Flughafen Logan zurückgeblieben“ wäre. [20]
    • Bis zum 5. Oktober hatte das FBI eine Chronologie der behaupteten Ortswechsel Attas und al-Omaris in Portland am 10. September, komplett mit Bildern und Videos, zusammengestellt. [21] Diese Chronologie stellt sich aber bei genauerer Analyse als Fabrikation heraus. [22]
    • Interne Beweise belegen auch, dass die oben erwähnte eidesstattliche Erklärung – die nahe legte, dass das FBI von Anfang an behauptet hätte, dass (a) Atta den Nissan nach Portland gefahren hätte und (b) das belastende Material in seinem Gepäck im Bostoner Flughafen Logan gefunden worden wäre – nicht am 12. September geschrieben und datiert worden sein konnte. [23]
Fazit
Wie durch die Entwicklung der Geschichte über die beiden al-Qaida-Agenten, die von Portland nach Boston flogen, gezeigt wird, enthielt diese Geschichte ursprünglich keine unerklärlichen Rätsel.

Aber nachdem klar geworden war, dass die beiden Bukhari-Brüder nicht an Bord von AA 11 ums Leben gekommen sein konnten, entstanden die drei Rätsel –

  1. warum Attas Gepäck nicht in den Flug AA 11 geladen worden war,
  2. warum er sein Testament in eine Tasche gegeben hätte, die in den dem Untergang geweihten Flug geladen hätte werden sollen und
  3. warum er den riskanten Trip nach Portland hätte unternehmen sollen

– als Nebenprodukte im Zuge der sich über mehrere Tage hinziehenden Abänderung der ursprünglichen Geschichte (wobei Atta und al-Omari die Brüder Bukhari als die al-Qaida-Agenten ersetzten, die mit dem gemieteten Nissan nach Portland fuhren.)

Obwohl diese Geschichte nicht einfach ist, legt sie nahe, dass das, was zur offiziellen Darstellung wurde, höchstwahrscheinlich nicht auf Tatsachen, sondern auf einfallsreicher Fantasie beruht.

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Quellenangaben für Punkt H-1
Ibid., S. 2
Ibid., S. 253. Ebenso sagte FBI-Direktor Robert Mueller, dass der Grund für Attas und al-Omaris Trip nach Portland „ungeklärt bleibe“. „Statement for the Record – FBI Director Robert S. Mueller III – Joint Intelligence Committee Inquiry“, am 26. September 2002.
Mueller: „Statement for the Record
Richard Bernstein, Douglas Frantz, Don Van Natta, Jr., und David Johnston in „The Hijackers’ Long Road to Infamy“ in der New York Times vom 11. September 2002
„Kein materielles, dokumentarisches oder analytisches Beweismaterial bietet eine überzeugende Erklärung dafür, warum Atta und Omari am Vormittag des 10. September von Boston nach Portland, Maine, fuhren, nur um am Morgen des 11. Septembers mit Flug 5930 nach Logan zurückzukehren.“ (Der 9/11-Kommissionsbericht, Seite 451, Anm. 1)
Portland Press Herald vom 5. Oktober 2001: „The Night Before Terror: The FBI Describes Hijacking Suspects’ Overnight Stay in Greater Portland [etwa: Die Nacht vor dem Terror: Das FBI beschreibt Übernachtung der mutmaßlichen Entführer in Portland]“worin es heißt: „Nachdem sie ein Zimmer genommen hatten, wurden Atta und Alomari zwischen 20:00 und 21:30 Uhr mehrmals beobachtet. Zwischen 20:00 und 21:00 Uhr wurden sie bei Pizza Hut gesehen; um 20:31 Uhr wurden sie bei einem KeyBank-Geldausgabeautomaten auf Video aufgenommen, ebenso um 20:41 Uhr bei einem Automaten von Fast Green … Um 21:15 Uhr hielten die beiden bei Jetport Gas auf der Western Avenue, wo sie um Auskunft fragten.“
Affidavit and Application for Search Warrant [etwa: Eidesstattliche Erklärung und Ansuchen für einen Durchsuchungsbefehl]“ unterschrieben von FBI Special Agent James K. Lechner und Magistratsrichter David M. Cohen, datiert 12. September 2001. Four Corners: Investigative TV Journalism
Mueller: „Statement for the Record
Will Gives a Window Into Suspect’s Mind [etwa: Testament gibt Einblick in die Gedankenwelt des Verdächtigten]“ von Peter Finn und Charles Lane in der Washington Post vom 6. Oktober 2001
Im 9/11 Commission Staff Statement No. 16 vom 16. Juni 2004 heißt es, dass Attas Gepäck „wesentlich mehr enthielt, als im Commission Report angegeben wurde“, und 2006 ergänzte ein Bericht: „Ehemalige Bundes-Ermittler sagten [dass dieses Gepäck] einen Rosetta-Stein darstellte, der es den FBI-Agenten ermöglichte, das Rätsel, wer die Selbstmord-Angriffe ausgeführt und was sie motiviert hatte, schnell zu lösen. … [D]ie Regierungsbehörden konnten die 19 Entführer fast unmittelbar nach den Angriffen … durch diese Schriftstücke im Gepäck identifizieren.“ Siehe auch: Michael Dorman: „Unraveling 9-11 Was in the Bags [etwa: Die Aufklärung von 9/11 fand sich in den Taschen]“, Newsday am 16. April 2006
Michael Dorman: „Unraveling 9-11 Was in the Bags [etwa: Die Aufklärung von 9/11 fand sich in den Taschen]“, Newsday am 16. April 2006
Anscheinend hatte die 9/11-Kommission anfangs geplant, die Tatsache, dass Attas Gepäck nicht mit eingeladen worden war, dadurch zu erklären, dass er den Flug nur knapp erreicht hätte. Im 9/11 Commission Staff Statement No. 16 (datiert 2004) heißt es „Der Umweg über Portland hätte Atta und Omari beinahe daran gehindert, Flug 11 zu erreichen. Tatsächlich schaffte es das Gepäck, das sie in Portland aufgegeben hatten, nicht mehr.“ Aber nachdem die 9/11-Kommission offensichtlich später erkannte, dass diese Behauptung nicht glaubwürdig gemacht werden könnte, schrieb sie in ihrem Abschlussbericht: „Atta und Omari kamen um 6:45 Uhr in Boston an. … Zwischen 6:45 und 7:40 Uhr checkten Atta und Omari ein und bestiegen Flug 11 der American Airlines … der um 7:45 Uhr starten sollte.“ (The 9/11 Commission Report, Seiten 1-2) Letztendlich konnte die 9/11-Kommission nicht erklären, warum das Gepäck nicht mit eingeladen worden war, und ließ diese Frage einfach unbeantwortet.
Paul Sperry: „Airline Denied Atta Paradise Wedding Suit [etwa: Fluggesellschaft dementiert Attas Paradies-Hochzeits-Anzug]“ WorldNetDaily.com, 11. September 2002.
Two Brothers among Hijackers [etwa: Zwei Brüder unter den Entführern]“, CNN am 13. September 2001. Darin hieß es: „Die Ermittler haben Hinweise auf vier der Entführer … Zwei der Männer waren Brüder, … Adnan Bukhari und Ameer Abbas Bukhari. … Die beiden mieteten einen silber-blauen Nissan Altima von einem Alamo-Autoverleih am Bostoner Flughafen Logan und fuhren damit zu einem Flughafen in Portland, Maine, wo sie am Dienstag 6:00 Uhr den Flug 5930 der US Airways zurück nach Boston bestiegen. … Mike Chitwood, der Chef der Polizei von Portland, sagte: ‚Ich kann Ihnen versichern, dass diese beiden Individuen gestern am frühen Morgen ein Flugzeug bestiegen und nach Boston flogen.‘ “ (Diese Meldung verschwand später von CNNs Website.)
In der oben zitierten CNN-Meldung „Two Brothers among Hijackers“ heißt es: „Eine Mitsubishi-Limousine, die am Flughafen Logan sichergestellt wurde, war von Atta gemietet worden. … Der Wagen enthielt Materialien, darunter Flug-Handbücher in arabischer Schrift, die von Quellen in den Strafverfolgungsbehörden als ‚hilfreich für die Untersuchung‘ bezeichnet wurden.“ Eine andere Meldung, „Hijack Suspect Detained, Cooperating with FBI [etwa: Verhafteter Entführungs-Verdächtiger arbeitet mit dem FBI zusammen]“, berichtet: „Die US-Bundespolizei wurde auf die Verbindung nach Hamburg aufmerksam, durch Informationen im Zusammenhang mit einem am Flughafen Logan sichergestellten Fahrzeug. Es handelte sich um einen Mitsubishi. Dieser war von Mohamed Atta gemietet worden, der in einem Apartment in Hamburg wohnte. … Darin fand sich ein Flug-Handbuch in arabischer Sprache, das von den Ermittlern als sehr hilfreich bezeichnet wurde.“ CNN am 13. September 2001
In „Feds Think They’ve Identified Some Hijackers (etwa: Bundesbehörden glauben, einige der Entführer identifiziert zu haben“) heißt es: „Wir möchten einen Bericht, der auf CNN erschien, korrigieren. Ausgehend von Informationen aus mehreren Quellen in den Strafverfolgungsbehörden hatte CNN berichtet, dass Adnan Bukhari und Ameer Bukhari aus Vero Beach, Florida, in Verdacht standen, zwei der Entführer zu sein, die Flugzeuge in das World Trade Center steuerten. CNN erfuhr später, dass Adnan Bukhari noch in Florida lebt, wo er vom FBI verhört wurde. Wir entschuldigen uns für diese Fehlinformation. … Ameer Bukhari starb letztes Jahr beim Absturz eines Kleinflugzeuges.“ CNN am 13. September 2001
„Quellen in den Strafverfolgungsbehörden zufolge … wurde eine [von Atta] gemietete Mitsubishi-Limousine am Bostoner Flughafen Logan gefunden, und darin Materialien in arabischer Sprache. … [Adnan] Bukhari und Ameer Bukhari … waren in Zusammenhang gebracht worden mit einem Auto, das auf einem Flughafen von Portland, Maine, gefunden worden war.“ Mike Fish in „Fla. Flight Schools May Have Trained Hijackers [etwa: Die Entführer wurden möglicherweise in Flugschulen in Florida ausgebildet]“, CNN am 14. September 2001
Portland Police Eye Local Ties [etwa: Die Polizei von Portland schaut sich lokale Verbindungen an]“, Associated Press, Portsmouth Herald vom 14. September 2001
20. Joel Achenbach: „ ‘You Never Imagine’ A Hijacker Next Door [etwa: Es würde dir nie einfallen, dass ein Entführer nebenan wohnen könnte]“ in der Washington Post am 16. September 2001
The Night Before Terror: The FBI Describes Hijacking Suspects’ Overnight Stay in Greater Portland [etwa: Die Nacht vor dem Terror: Das FBI beschreibt Übernachtung der mutmaßlichen Entführer in Portland]“ im Portland Press Herald vom 5. Oktober 2001.
So zeigt z. B. eines der vom FBI freigegebenen Bilder Atta und al-Omari an der Tankstelle des Jetports um 20:28:29 Uhr. Aber dieses Bild ist nur ein Ausschnitt, auf dem der Zeitstempel fehlt, und das Datum auf der unbeschnittenen Version ist „11-10-01“ anstatt „9-10-01“. Und obwohl das Video den Zeitstempel „8:28 PM“ zeigt, berichtet der Zeitplan des FBI, dass Atta und al-Omari am 10. September um 21:15 Uhr an der Tankstelle des Jetports waren. Ein weiteres Beispiel: Ein Bild, das zeigt wie Atta und al-Omari die Sicherheitskontrolle passieren, ist sowohl mit „5:45“ als auch „5:53“ beschriftet. Siehe auch Punkt Video-1: „Die angeblichen Überwachungsvideos von Mohamed Atta“.
Wenn das Affidavit am 12. September beglaubigt worden wäre, wären die Berichte von CNN vom 12. (dem zufolge die Bukharis den Nissan nach Portland gefahren hätten) und am 13. (dem zufolge al-Qaida belastendes Material in einem von Atta am Bostoner Flughafen zurückgelassenen Mitsubishi gefunden worden wäre) unerklärlich. CNN und andere Medienkanäle bekamen ihre Infos von den Strafverfolgungsbehörden (so berichtete CNN am 13. September, dass die Fehlinformation über die Bukharis „auf Informationen von mehreren Quellen innerhalb der Strafverfolgungsbehörden basiert“ hätte.) Wenn das Affidavit des FBIs in seiner jetzigen Form am Morgen des 12. September ausgestellt worden wäre, dann hätten CNN und andere nicht mehrere Tage lang dem widersprechende Aussagen berichtet. Es ist völlig unmöglich zu glauben, dass – wenn das Affidavit des FBIs am Morgen des 12. September gezeichnet worden wäre – niemand in den Medien vor dem 16. 9. berichtet hätte, dass das belastende Material in Attas Gepäck innerhalb des Flughafens gefunden worden war. Wir können uns kaum einen deutlicheren Beweis dafür ausdenken, dass das Affidavit rückdatiert wurde.

 

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