Punkt H-2: Das Vertuschen der Tatsache, dass ‚Able Danger‘ die
Punkt H-2: wahrscheinliche Anwesenheit von Mohamed Atta in den USA
Punkt H-2: im Januar 2000 ermittelt hatte

<< Vorheriger Punkt, Nächster Punkt >>

Einleitung

Able Danger war der Deckname für eine Geheimdienstoperation auf höchster Ebene, die von den Generälen Hugh Shelton und Peter Schoomaker, Oberkommandierende des „Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten“ (Special Operations Command, SOCOM), gegründet worden war.

Die Geschichte von Able Danger zu erzählen braucht Zeit, es ist aber wichtig, da seine Arbeit deutlich darauf hinweist, dass der Mann, der als „Mohamed Atta“ identifiziert wurde, sich schon im Januar-Februar 2000 in den USA aufhielt, also etwa 18 Monate vor den 9/11-Anschlägen, während die offizielle Darstellung behauptet, er wäre im Juni 2000 dort angekommen. (Für den Grund, warum wir schreiben „der Mann, der als ‚Mohamed Atta‘ identifiziert wurde“, siehe Fußnote [1])

Weiters behauptet die offizielle Geschichte, dass die US-Geheimdienste vor dem 11.9. nicht wussten, dass er sich im Land aufhielt, während hingegen ein wichtiger Teil der US-Geheimdienste wusste, dass er seit Jan-Feb 2000 dort gewesen war.

Aber die Hinweise von Able Danger wurden von Regierungsbeamten konsequent ignoriert; die 9/11-Kommission unterließ es, die Hinweise auch nur zu erwähnen; und der Generalinspekteur des Verteidigungsministeriums vertuschte das ganze. [2] Der ehemalige FBI-Direktor Louis Freeh, bezeichnete die Behauptung der Kommission, dass Able Danger nicht von „geschichtlicher Bedeutung“ gewesen wäre, als „verblüffend“.

Hintergrund

Hier die Einzelheiten der Geschichte:

Beauftragt damit, in öffentlich zugängigen Internetquellen Daten über al-Qaida-Netzwerke und Finanzierung von Terroristen zu sammeln, startete diese massive „Daten-Schürf-Operation“, die 80 Mitarbeiter beschäftigte, im Jahr 1999.

Sie verwendete eine Link-Kartierungs-Strategie um Daten von Tausenden von Websites zu sammeln und analysieren. Die Daten über terroristische Netzwerke wurden dann grafisch auf Wandtafeln dargestellt.

Dem Führungsteam von Able Danger gehörten an:

  • Navy Captain [Marinekapitän] Scott Phillpott (Leiter von Able Danger)
  • US Army Lt. Col. [Oberstleutnant] Anthony E. Shaffer (von der Defense Intelligence Agency (DIA, ‚Verteidigungsnachrichtendienst‘) ausgeliehen)
  • Erik Kleinsmith (Major in der Armee und Chef des Nachrichtendienstes der Land Information Warfare Activity)
  • James D. Smith (ein vom Verteidigungsministerium unter Vertrag genommener Zivilist von Orion Scientific Systems)
  • Dr. Eileen Preisser (zweifacher Dr. phil., Chefanalyst, von der Land Information Warfare Activity)

Bis Januar-Februar 2000 hatte das Team überraschenderweise mutmaßliche al-Qaida-Mitglieder in einer terroristischen Zelle in Brooklyn entdeckt. [3]

Mitte 2000 wurde Lt. Col. Shaffer von Captain Phillpott ersucht, Verbindung zwischen der Leitung von Able Danger und dem FBI herzustellen, um gemeinsam diese terroristische Zelle in Brooklyn auszuschalten. Diese Bemühungen wurden jedoch von SOCOM-Anwälten dreimal vereitelt, sodass das FBI nichts von den Informationen erfuhr, die darauf hinwiesen, dass der als Atta identifizierte Mann Anfang 2000 in den USA war. [4]

Kurz nach 9/11, als Fotos der mutmaßlichen Terroristen veröffentlicht wurden, waren Phillpott, Shaffer, Preisser und Smith schockiert, als sie den angeblichen Anführer der Flugzeugentführer, Mohamed Atta, und zwei andere der mutmaßlichen Entführer von den Able Danger-Tafeln her wiedererkannten.

Zwei Wochen später zeigte Dr. Preisser, zusammen mit drei republikanischen Kongressabgeordneten – Curt Weldon, Chris Shays und Dan Burton – im Weißen Haus die „Atta-Schautafel“ dem Deputy National Security Advisor [stellvertretender ‚Nationaler Sicherheitsberater‘ der USA] Stephen Hadley, der sagte, er würde sie Präsident Bush zeigen. [5]

Im Oktober 2003 traf sich Lt. Col. Shaffer mit Exekutivdirektor der 9/11-Kommission Philip Zelikow, als sich beide in Afghanistan aufhielten, und berichtete, dass Able Danger Atta mehr als ein Jahr vor den Anschlägen identifiziert hatte.

Im März 2004 wurde Shaffers Einstufung als Geheimnisträger in der DIA (‚Verteidigungsnachrichtendienst‘) suspendiert, was ihm weiteren Zugriff auf die Belege verwehrte. [6]

Im Juni 2005 berichtete Kongressabgeordneter Curt Weldon (Vizevorsitzender des House Armed Services Committees und des House Homeland Security Committees) in einem Interview mit dem Norristown Times Herald [7] und in einer darauf folgenden Rede im Repräsentantenhaus von Able Danger und forderte eine Untersuchung. [8]

Thomas Kean und Lee Hamilton, die Ko-Vorsitzenden der 9/11-Kommission, die Able Danger in ihrem Abschlussbericht vom Juli 2004 nicht erwähnt hatte, behaupteten im August 2005, Able Danger wäre nicht „von historischer Bedeutung“ gewesen. [9]

Einen Tag vor einer Anhörung im US-Senat zu diesem Thema wurden den Able Danger-Hauptzeugen Shaffer, Phillpott und Smith durch Befehl von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld das Aussagen verboten. [10]

Bei ebendieser Senatsanhörung bezeugte Able Danger-Teammitglied Erik Kleinsmith, dass ihm – unter Berufung auf irgendwelche Aufsichts-Vorschriften der Armee – befohlen worden war, die gesamten 2,5 Terabytes an Able Danger-Material zu vernichten, und er das im Mai oder Juni 2000 getan hatte. [11]

Im Oktober 2005 forderte Kongressabgeordneter Weldon eine „vollständige unabhängige Untersuchung durch den Generalinspekteur (GI) des Pentagons“. [12] Die Untersuchung des GI verkündete, dass „die Erinnerungen [der fünf Able Danger-Zeugen] nicht akkurat waren“. [13]

Die offizielle Darstellung
  1. Wie wir aus dem 9/11-Kommissionsbericht wissen, war Mohamed Atta der „taktische Anführer der 9/11-Anschläge“.  [14] Er reiste erstmals mit einem Touristenvisum am 3. Juni 2000 in die Vereinigten Staaten ein. [15] Die 9/11-Kommission behauptete auch, dass „amerikanische Geheimdienste bis zum Tag nach den Attacken nichts von Attas Anwesenheit wussten“. [16]

  2. Im August 2005, ein Jahr nachdem die Kommission ihre Arbeit beendet hatte, erklärten die Vorsitzenden der Kommission, Kean und Hamilton, den Medien, warum Able Danger nicht in The 9/11 Commission Report aufgenommen worden war:
    1. Sie wären zwar 2003 über Able Danger unterrichtet worden, aber es wurde ihnen nie mitgeteilt, dass Atta und die anderen als Bedrohung identifiziert worden waren. [17] Obwohl der Leiter des Projekts, Captain Phillpott, von der Kommission im Juli 2004 befragt worden war, wären „sein Wissen und seine Glaubwürdigkeit“ nicht „ausreichend zuverlässig“ gewesen, um eine weitere Untersuchung von Able Danger zu rechtfertigen, und so war die Kommission zu dem Schluss gekommen, das Projekt wäre ohne „geschichtliche Bedeutung“ gewesen. [18]
    2. Als die Kommission vom Pentagon alle Dokumente mit Bezug auf Able Danger anforderte, „erwähnte keines der Dokumente, die der Kommission übergeben wurden, Mohamed Atta oder einen anderen der späteren Flugzeugentführer“. [19]

    In einem Artikel von Associated Press von Mitte September 2005 heißt es:

    „Der frühere Vorsitzende der Kommission, Thomas Kean, sagte, es hätte keine Belege dafür gegeben, dass irgendjemand in der Regierung vor dem 11. September etwas von Atta gewusst hatte. … Kean sagte, dass die Erinnerungen der Geheimdienstoffiziere durch kein Dokument belegt werden können. Und das frühere Kommissionsmitglied Senator Slade Gorton sagte: ‘Geradeheraus gesagt: Es passierte einfach nicht, und das ist der Schluss, zu dem wir alle zehn gekommen sind.’ “ [20]

  3. Obwohl vorgesehen war, dass mehrere der Offiziere und Analysten von Able Danger bei einer Anhörung des Justizausschusses des Senats am 21. September 2005 aussagen sollten, erklärte das Verteidigungsministerium, dass öffentliche Aussagen „wegen Sicherheitsbedenken nicht angemessen wären“. [21]

  4. Im September 2006 schrieb das Büro des Generalinspekteurs (GI) des Verteidigungsministeriums in einem Untersuchungsbericht:

    „Wir kamen zu dem Schluss, dass die Able Danger-Teammitglieder weder Mohamed Atta noch einen anderen der 9/11-Entführer vor dem 11. September 2001 identifiziert hatten. Während wir vier Zeugen befragten, die behaupteten, eine Schautafel gesehen zu haben, die Atta und möglicherweise andere Terroristen oder ‘Zellen’, die bei 9/11 involviert waren, zeigte, stellten wir fest, dass die Erinnerungen dieser Zeugen nicht akkurat waren.“ [22]

Die „Besten Beweise

I. In Bezug auf den Zeitpunkt von Mohamed Attas Ankunft in den Vereinigten Staaten:

  1. Drei leitende Mitarbeiter des Able Danger-Projekts bezeugten in schriftlichen Aussagen für eine Anhörung des US-Senats im September 2005, dass Mohamed Atta als ein mögliches Mitglied einer Terroristenzelle in New York identifiziert worden war, und zwar Januar-Februar 2000, also vier Monate vor dem in der offiziellen Darstellung angegebenen Zeitpunkt. Ein vierter Mitarbeiter des Projekts, Mr. Kleinsmith, wurde während dieser Anhörung befragt:
    „Sind Sie in der Lage, die Glaubwürdigkeit von Captain Phillpott, Colonel Shaffer, Mr. Westphal, Ms. Preisser oder Mr. J.D. Smith zu beurteilen, wenn diese sagen, sie hätten Mohamed Atta auf dem Schaubild gesehen?“

    Mr. Kleinsmith: „Jawohl. Ich glaube ihnen vorbehaltlos, seit der Zeit, als ich mit ihnen allen zusammengearbeitet habe.“ [23]

  2. Nach dem 11.9. wurde in den Medien berichtet, dass Atta auch von Zivilisten im Frühling 2000 gesehen worden war:
    • Johnelle Bryant vom US Department of Agriculture (USDA, US-Landwirtschaftsministerium) sprach „in Missachtung ausdrücklicher Anweisungen der USDA-Zentrale“ mit Brian Ross von ABC News, und sagte, dass Atta „irgendwann Ende April bis Mitte Mai“ in ihr Büro gekommen war und um einen Kredit für ein Kleinflugzeug angesucht hätte (den sie ihm nicht bewilligte). Bryant berichtete, dass, als sie seinen Namen aufschrieb, sie diesen A-T-T-A-H buchstabierte, was ihn veranlasste zu sagen: „Nein, A-T-T-A wie in ‘Attaboy! [Guter Junge!]’ “ [24]
    • Im April 2000 und bis in den Sommer wurde Atta nach Angaben des Leiters des Sicherheitsdienstes und einer Auskunftsbibliothekarin mehrmals beobachtet, als er die Computer in der Portland Maine Public Library benutzte. [25]
    • Ein Ermittler des FBI erzählte Associated Press unter der Bedingung ungenannt zu bleiben, dass Atta und ein anderer der Entführer im Frühling 2000 Zimmer in Brooklyn und in der Bronx gemietet hatten. Ein leitender Beamter des Justizministeriums berichtete, dass Attas Spur in Brooklyn mit einem Strafmandat für das Mietauto, das er fuhr, begann. [26]

II. In Bezug auf die im Kean-Hamilton-Statement von 2005 genannten Gründe, Able Danger nicht in den 9/11-Kommissionsbericht aufzunehmen:

  1. Mitarbeiter der 9/11-Kommission wurden zweimal von Mitgliedern des Able Danger-Projekts informiert:
    • Das erste Briefing erfolgte durch Oberst Anthony Shaffer am 23. Oktober 2003. Obwohl dieser nicht länger bei Able Danger war, erhielt er die Genehmigung, sich mit Exekutivdirektor Philip Zelikow und einigen Mitarbeitern der Kommission, die die Bagram Air Force Base in Afghanistan besuchten, auf der Shaffer stationiert war, zu treffen. In einem stundenlangen Treffen berichtete Shaffer der Kommission über das Able Danger-Projekt, und wie es Atta am Anfang des Jahres 2000 identifiziert hatte. 2005, als Antwort auf die Behauptung von Kean-Hamilton, er hätte Atta der Kommission gegenüber nicht erwähnt, bestand Shaffer darauf, dass er Atta genannt hatte, und sagte: „Ich habe meine Gesprächsunterlagen (von dem Treffen) aufbewahrt. Und ich bin mir sicher darüber, was ich gesagt habe.“ [27]
    • Das zweite Briefing erfolgte durch Navy Captain [Marinekapitän] Scott Phillpott (der vier Kommandoposten der Marine innegehabt hatte) am 13. Juli 2004. Phillpott, der Leiter von Able Danger, wurde vom Kommissionsmitarbeiter Dieter Snell befragt. [28] Obwohl Phillpotts Aussage eindeutig die Shaffers vom Oktober 2003 bestätigte, wurde keine der beiden in The 9/11 Commission Report mit aufgenommen. Als Erklärung dafür wurde 2005 von Kean und Hamilton behauptet, Kapitän Phillpotts „Wissen und Glaubwürdigkeit“ wären nicht „ausreichend zuverlässig“ gewesen, um eine weitere Untersuchung von Able Danger zu rechtfertigen. [29]
  2. Kean und Hamilton wiesen Able Dangers Behauptung über Atta auch mit der Begründung zurück, dass die Aufzeichnung des Pentagons keine Aktenbelege dafür enthielten. Sie verwarfen so die übereinstimmenden Aussagen von vier leitenden Mitarbeitern des Projektmanagements. Einen Hinweis darauf, warum, könnte der (von Curt Weldon bestätigte, siehe IV-1, unten) Bericht von Anthony Shaffer geben, dass, als Christopher Kojm, der Exekutivdirektor der 9/11-Kommission, vom Chief-of-Staff des Kongressabgeordneten Curt Weldon gefragt wurde, warum die Kommission Able Danger nicht in ihrem Report erwähnt hatte, Kojm antwortete: „Das hat nicht zu der Geschichte gepasst, die wir erzählen wollten.“ [30]

  3. In Bezug auf die Behauptung der Kommission, Able Danger wäre nicht „von geschichtlicher Bedeutung“ gewesen, sagte der ehemalige Direktor des FBI Louis Freeh „Die Informationen von Able Danger, falls sie bestätigt würden, sind unzweifelhaft die wichtigste Tatsache der gesamten Untersuchung nach 9/11.“, und er bezeichnete die Behauptung der Kommission als „verblüffend“. [31]


III. In Bezug auf die Bedenken des Pentagons, dass „es einfach nicht möglich sei, Able Danger detailliert in einem öffentlichen Forum [wie dem Justizausschuss des US-Senats] zu diskutieren“:

  • Phillpott, Shaffer und Smith hatten bereits ihre schriftlichen Aussagen eingereicht, als sie bei der Senatsanhörung zu Able Danger am 21. September 2005 aussagten.
  • Der Vorsitzende des Justizausschusses des Senats, Arlen Specter, sagte, er wäre von der Entscheidung des Pentagons überrascht, weil „so viel davon schon allgemein bekannt ist“, [32] und, „Das sieht für mich aus wie eine Behinderung der Arbeit des Komitees.“ [33]


IV. In Bezug auf die Feststellung des Generalinspekteurs, dass die Erinnerungen des Able Danger-Teams an eine Schautafel mit Atta nicht genau seien:

  1. Gegen Ende Juni 2005 hatte Kongressabgeordneter Curt Weldon, als er das Wort an die Versammlung richtete, eine vergrößerte Version des Schaubildes präsentiert, das er von Dr. Eileen Preisser erhalten und an Stephen Hadley [der stellvertretende ‚Nationale Sicherheitsberater‘ Bushs – A. d. Ü.] im Weißen Haus weitergegeben hatte. Auf Mohamed Attas Namen in der Mitte des Bildes zeigend, hatte Weldon gefragt:

    „Sehr geehrter Redner, warum wird die im September 2000 erfolgte Empfehlung, Mohamed Attas Zelle auszuheben, was drei der Terroristen, die uns angegriffen haben, festgesetzt hätte, nicht erwähnt? Wir müssen die Frage stellen, warum diese Angelegenheit bis heute nicht beachtet worden ist. Ich ließ meinen Chief-of-Staff Mitarbeiter der 9/11-Kommission anrufen und die Frage stellen: Warum habt Ihr Able Danger in Eurem Report nicht erwähnt? Der stellvertretende Chief-of-Staff [der Kommission] sagte: Nun, wir haben uns das angeschaut, aber wir wollten nicht in dieser Richtung weitermachen.

    Es stellt sich also, Mr. Speaker, die Frage: Warum wollten sie nicht in dieser Richtung weitermachen? Wohin wird uns das führen? Wer traf die Entscheidung, unser Militär anzuweisen, Mohamed Atta nicht zu verfolgen?“ [34]

  2. Spät im August 2005 traten drei Mitarbeiter des Able Danger-Teams an die Öffentlichkeit und bestätigten das Atta-Schaubild: der Analyst des militärischen Geheimdienstes Oberstleutnant Anthony Shaffer, [35] der Leiter des Projektes, Scott Phillpott [36] und der vom Verteidigungsministerium unter Vertrag genommene James D. Smith, der aussagte, er wäre sich „absolut sicher, dass Atta auf unserem Bild war“. [37] Eine wichtige Zeugenaussage gab Smith in einer Anhörung des House Arms Services Committee am 5. Februar 2006 ab. Er erklärte, dass er sich arabischer Mittelmänner in Los Angeles bedient hatte, um ein Foto von Atta zu kaufen und fügte hinzu, dass dies eines von etwa 40 Fotos von al-Qaida-Mitgliedern auf einem Schaubild war, das er im Jahr 2000 Beamten des Pentagons gegeben hatte.  [38] Weiters sagte Smith:

    „Ich erinnere mich an ein Schaubild, das Verbindungen des als Terroristen bekannten Omar Abdul-Rahman im Großraum New York darstellte. … Mohamed Attas Foto … war auf dem Bild. … Dieses spezielle Bild steht nicht mehr zur Verfügung, weil es bei einer Büro-Übersiedlung im Jahr 2004 zerstört wurde.“ Später, als Smith dem Generalinspekteur des Pentagons erklärte, wie sein Atta-Schaubild zerstört wurde, sagte er: „Es hing so lange dort oben, dass ich eine Menge an Klebeband brauchte, weil es sich einrollte. Dabei zerriss das Klebeband das Bild. … Es zerriss in etliche Teile, als ich versuchte es vorsichtig von der Wand zu lösen … und deswegen warf ich es weg.“ [39]

    Während einer Befragung durch Weldon hatte folgender Austausch stattgefunden:

    „Smith: … Ich erinnere mich genau an das Schaubild, weil ich bis 2004 eine Kopie davon hatte. … Und damals, als nach 9/11 die Bilder in den Zeitungen veröffentlicht wurden und ich sie mit dem Schaubild verglich, und als ich [Attas] Foto dort sah, war ich extrem aufgeregt, und ich zeigte allen, die bereit waren mir zuzuhören, das Schaubild, das sich in meinem Besitz befand. …

    Weldon: Wie sicher sind sie, dass es Mohamed Attas Name und Foto [auf dem Schaubild] waren?

    Smith: Ich bin mir völlig sicher. Ich habe es jeden Morgen angeschaut. …

    Weldon: Und war das das Schaubild, von dem Sie glauben, dass ich es bekam und das ich dem Weißen Haus gab?

    Smith: Jawohl, das war es.

    Weldon: Und Sie sind sich dessen bewusst, dass, als ich dieses Schaubild dem Weißen Haus gab, Dan Burton, der Vorsitzende des Government Ops Committee, mit dabei war und dass und der New York Times mitteilte, er hätte das Bild tatsächlich Steve Hadley [der stellvertretende ‘Nationale Sicherheitsberater’ Bushs – A. d. Ü.] gezeigt, und die Verbindungslinien erklärt?

    Smith: Jawohl.“ [40]

  3. Als das Pentagon im frühen September 2005 die 80 Able Danger-Mitarbeiter befragte, berichteten zwei weitere, dass sie ein Schaubild mit Attas Namen darauf gesehen hatten, und bestätigten so die im August 2005 veröffentlichten Aussagen von Phillpott, Shaffer und Smith. Mit Dr. Eileen Preisser und ein Mr. (wahrscheinlich: Christopher) Westphal stieg die Zahl derer, die das Schaubild gesehen hatten, auf fünf, von denen sich vier auch an Attas Foto erinnerten. [41]

  4. Ein angebliches Abbild eines der Able Danger-Schaubilder, unten abgebildet, ist online verfügbar, [42] belegt deren Existenz und zeigt, wie sie ausgesehen haben:

    Able Danger sample chart
    Dieses Schaubild wurde auf einem von Able Danger verwendeten Laptop gefunden. Ermittler des Verteidigungsministeriums fotografierten den Bildschirm. Das Verteidigungsministerium teilte INTELWIRE mit, dass dieses Bild die beste verfügbare Kopie ist. Dies ist eine von nur zwei bekannten authentischen Able Danger-Schautafeln. Die Zweite – über Links von al-Qaida zu pan-islamischen Bewegungen – ist weitgehend unleserlich. INTELWIRE hat den erkennbaren Text nochmals blau hervorgehoben.

  5. Was die 90-seitige Zusammenfassung des Pentagon-Generalinspekteurs betrifft, die behauptet, dass die Erinnerungen des Teams ungenau gewesen wären, hat Dr. David Ray Griffin eine detaillierte Analyse erstellt, die das Fehlen von Transkripts, die Zirkelschlüsse und die nachteilige Behandlung von Zeugen darin aufzeigt. [43]

  6. Abweichend von der sonst üblichen Vorgangsweise bei Regierungs- oder Militäruntersuchungen, nennt der Bericht des Generalinspekteurs (GI) von 2006 nur die Positionen der Zeugen und nicht ihre Namen, und gewährt ihnen so Zeugenschutz durch Anonymität, obwohl es sich nicht um eine Kriminaluntersuchung handelte. [44] Wie Kongressabgeordneter Weldon es ausdrückte: „Der Bericht zerstört den Ruf von Offizieren, die den Mut hatten, vorzutreten und alles zu riskieren, um die wichtige Arbeit zu beschreiben, die sie geleistet hatten, um al-Qaida vor 9/11 aufzuspüren. … Ich bin empört darüber, dass der GI des Verteidigungsministeriums erwartet, das amerikanische Volk würde das als vollständige und sorgfältige Untersuchung betrachten.“ [45]

Fazit

Die offizielle Darstellung zu 9/11 wird durch folgende Tatsachen diskreditiert:

  1. Der 9/11-Kommissionsbericht beschreibt Mohamed Atta als den „taktischen Anführer der 9/11-Anschläge“.
  2. Der offiziellen Darstellung zufolge reiste Mohamed Atta im Juni 2000 in die USA ein. In Wirklichkeit war er aber Monate früher (nämlich im Januar oder Februar 2000) dorthin gekommen.
  3. Der offiziellen Geschichte zufolge wussten die US-Geheimdienste vor 9/11 nicht, dass er sich in den USA aufhielt. Aber Able Danger, ein großes Geheimdienst-Projekt, das von zwei Oberkommandierenden des „Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten“ (SOCOM) des Kriegsministeriums ins Leben gerufen worden war, legte Beweise vor, die zeigen, dass der Mohamed Atta genannte Mann sich wahrscheinlich ab Januar 2000 in den Vereinigten Staaten aufhielt.
  4. Drei Versuche, diese Hinweise ans FBI weiterzugeben, wurden blockiert. [Und Able Danger wurde – wahrscheinlich hauptsächlich auf Betreiben der CIA – stillgelegt. [46] – A. d. Ü.]
  5. Die 9/11-Kommission wurde im Oktober 2003 und Juli 2004 von diesen Hinweisen auf Atta in Kenntnis gesetzt. Sie unterließ es aber, diese Hinweise in ihren Bericht vom Juli 2004 aufzunehmen und bezeichnete sie später als „ohne jede geschichtliche Bedeutung“.
  6. Es wurde später behauptet, die fünf Zeugen für diese Beweise wären unzuverlässig gewesen oder hätten Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis.

Es ist möglich, dass die offizielle Geschichte nicht nur auf Inkompetenz hinweist, sondern auf vorsätzliche Vertuschung, mit schwerwiegenden Implikationen.

Berücksichtigt man dieses Beweismaterial, so wird – im besten Fall – die offizielle Darstellung von 9/11 diskreditiert und ist die Öffentlichkeit anscheinend mit Lügen und Vertuschung konfrontiert.

Im schlimmsten Fall wurde der Mohamed Atta genannte Mann von Elementen im Pentagon abgeschirmt und es ihm so ermöglicht, bis zum 11.9. frei zu handeln und reisen.

<< Vorheriger Punkt, Nächster Punkt >>

Quellenangaben für Punkt H-2


Es gibt beachtliche Beweise dafür, dass der Mann, der sich vor dem 11.9. in den Vereinigten Staaten „Mohamed Atta“ nannte, und der nach 9/11 beschuldigt wurde, einer der (angeblichen) Flugzeugentführer zu sein, nicht der wirkliche Mohamed Atta war. Zuerst einmal waren Benehmen und Einstellungen der beiden Männer Berichten zufolge völlig verschieden:

  • Der amerikanischen Presse zufolge trank Mohamed Atta kräftig. Nachdem er fünf Gläser Wodka hinuntergekippt hatte, schrieb Newsweek, rief Atta etwas auf Arabisch, das grob übersetzt „Sch— auf Gott“ heißt. Der Aufdeckungsjournalist Daniel Hopsicker, der ein Buch über Atta schrieb, hielt fest, dass Atta regelmäßig Striptease-Klubs besuchte, Prostituierte mietete, schwer trank und Kokain nahm. Atta lebte sogar für einige Monate mit einer Stripperin zusammen, und nachdem sie ihn hinausgeworfen hatte, kam er zurück und massakrierte ihre Katze und verstümmelte deren Kätzchen. (Daniel Hopsicker: „The Secret World of Mohamed Atta: An Interview With Atta’s American Girlfriend [etwa: Die geheime Welt des Mohamed Atta: Ein Interview mit Attas amerikanischer Freundin]“, InformationLiberation, 20. August 2006.
  • Aber laut Professor Dittmar Machule, dem Diplomarbeits-Betreuer Attas an der Technischen Universität Hamburg-Harburg in den 90er-Jahren, war Atta „sehr religiös“, betete regelmäßig, und wollte einer Frau, der er vorgestellt worden war, nicht einmal die Hand geben. Was den Alkohol betrifft: „Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen“, sagte der Professor, dass er „Alkohol nie trinken oder probieren würde.“ (Professor Dittmar Machule: „Interviewed by Liz Jackson, A Mission to Die For“, Four Corners, 18. Oktober 2001.

Weiters war die äußerliche Erscheinung der beiden Männer, wie berichtet wurde, ganz anders:

  • Dem amerikanische Atta wird oft ein hartes, grausames Gesicht nachgesagt, und das Standard-FBI-Foto von ihm bekräftigt diesen Eindruck. Das Gesicht des Hamburger Studenten war ganz anders, wie Fotos, die im Internet verfügbar sind, zeigen. (Die Fotos können auf dieser Mohamed Atta page – 911Review verglichen werden.
  • Und sein Professor beschrieb Atta als „sehr klein … 162 cm“ groß, während der amerikanische Atta als etwa 173 cm und sogar 178 cm groß beschrieben wurde. Professor Machule beschrieb Atta als „kein Leibwächter-Typ“, sondern „ein eher mädchenhafter Typ.“ (Professor Dittmar Machule: „Interviewed by Liz Jackson, A Mission to Die For“, Four Corners, 18. Oktober 2001.
Lt. Col. Shaffer’s Written Testimony: Able Danger and the 9/11 Attacks [Oberstleutnant Shaffers schriftliche Aussage über Able Danger und die 9/11-Angriffe]“, Armed Services Committee, US House of Representatives, 15. Februar 2006; siehe auch dieses „Statement of [Aussage von Oberstleutnant] Anthony A. Shaffer, Lt.Col. … “, und „Atta Reportedly Identified on Pre-9/11 Chart by Able Danger Team Members [Atta angeblich von Mitgliedern das ‚Able Danger‘-Teams auf Schautafel identifiziert]“, historycommons.
Lt. Col. Shaffer’s Written Testimony: Able Danger and the 9/11 Attacks [Oberstleutnant Shaffers schriftliche Aussage über Able Danger und die 9/11-Angriffe]“, Armed Services Committee, US House of Representatives, 15. Februar 2006; und siehe auch dieses „Statement of [Aussage von Oberstleutnant] Anthony A. Shaffer, Lt.Col. … “.
Representative Curt Weldon (R-Penn.), US House of Representatives (Parlamentsabgeordneter, Republikaner aus Pennsylvania): „Congressional Record: June 27, 2005 (House)“, und „Lt. Col. Shaffer’s Written Testimony: Able Danger and the 9/11 Attacks [Oberstleutnant Shaffers schriftliche Aussage über Able Danger und die 9/11-Angriffe]“, Armed Services Committee, US House of Representatives, 15. Februar 2006, und siehe auch dieses „Statement of [Aussage von Oberstleutnant] Anthony A. Shaffer, Lt.Col. … “.
Jacob Goodwin: „Inside Able Danger – The Secret Birth, Extraordinary Life and Untimely Death of a U. S. Military Intelligence Program [etwa: Im Inneren von ‚Able Danger‘: Die geheime Geburt, das außergewöhnliche Dasein und das frühzeitige Ableben einer Aufklärungsoperation des US-Militärs]“, Government Security News, ungefähr 23. August 2005.
Keith Phucas: „Missed chance on way to 9/11 [Verpatzte Chance im Vorfeld von 9/11]“, Times Herald, 19. Juni 2005.
US Congressional Record, 25. Juni 2005, S. H5249.
Kean-Hamilton Statement on Able Danger [Aussage Kean Hamiltons über Able Danger]“, 12. August 2005.
Siehe auch Senator Bidens Kommentar während der „Anhörung vor dem Rechtsausschuss des US-Senats am 21. September 2005“. Und siehe: Shaun Waterman: „Pentagon gags ‘Able Danger’ team [Pentagon verpasst dem ‚Able Danger‘-Team Maulkorb]“, UPI Business News, 20. September 2005.
Able Danger and Intelligence Information Sharing (Able Danger und [Geheim)-Informationsaustausch]“, Anhörung vor dem Rechtsausschuss des US-Senats am 21. September 2005.
Curt Weldons Ansprache an das Repräsentantenhaus: „Able Danger Failure [Das Versagen von Able Danger]“, US Congressional Record, 19. Oktober 2005, S. H8983.
US Department of Defense, Office of Inspector General (Büro des Generalinspektors des Verteidigungsministeriums): „Report of Investigation: Alleged Misconduct by Senior DOD Officials Concerning the Able Danger Program and Lieutenant Colonel Anthony A. Shaffer, U. S. Army Reserve [etwa: Untersuchungsbericht: Angebliches Fehlverhalten von leitenden Beamten betreffend die Operation ‘Able Danger’ und Oberstleutnant A. A. Shaffer]“, 18. September 2006, S. 3
The 9/11 Commission Report, Juli 2004, S. 434 (pdf-S. 451)
Thomas R. Eldridge et al.: „9/11 and Terrorist Travel: Staff Report of the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States [etwa: 9/11 und Reisen der Terroristen: Mitarbeiterbericht der 9/11-Kommission]“, S. 11. Siehe auch The 9/11 Commission Report, S. 519 (pdf-S. 536), und das Kean-Hamilton Statement.
Philip Shenon: „Second Officer Says 9/11 Leader Was Named Before Attacks [Zweiter Offizier bezeugt, dass 9/11-Anführer vor den Anschlägen genannt worden war]“, New York Times, 23. August 2005.
Philip Shenon und Douglas Jehl: „9/11 Panel Seeks Inquiry on New Atta Report [etwa: 9/11-Ausschuss verlangt Untersuchung über den neuen Atta-Bericht]“, New York Times, 10. August 2005.
Kean-Hamilton Statement on Able Danger“, 12. August 2005, S. 4
Kean-Hamilton Statement on Able Danger“, 12. August 2005, S. 2
Devlin Barrett: „Panel Rejects Assertion US Knew of Atta before Sept. 11 [etwa: Ausschuss weist die Behauptung zurück, dass Atta den USA vor dem 11. September bekannt gewesen sei]“, Associated Press, 15. September 2005.
Philip Shenon: „Pentagon Bars Military Officers and Analysts From Testifying [Das Pentagon verbietet Offizieren und Analysten auszusagen]“ in der New York Times vom 21. September 2005
US Department of Defense, Office of Inspector General (Büro des Generalinspektors des Verteidigungsministeriums): „Report of Investigation: Alleged Misconduct by Senior DOD Officials Concerning the Able Danger Program and Lieutenant Colonel Anthony A. Shaffer, U. S. Army Reserve [etwa: Untersuchungsbericht: Angebliches Fehlverhalten von leitenden Beamten betreffend die Operation ‘Able Danger’ und Oberstleutnant A. A. Shaffer]“, 18. September 2006, S. 3
Able Danger and Intelligence Information Sharing (Able Danger und [Geheim)-Informationsaustausch]“, Anhörung vor dem Rechtsausschuss des US-Senats am 21. September 2005.
The Night before Terror [Die Nacht vor dem Terror]“, Portland Press Herald, 5. Oktober 2001
Pat Milton: „Investigator: Hijack leader Atta visited New York before attacks [etwa: Der Ermittler: Anführer der Kidnapper Atta besuchte New York vor den Anschlägen]“, Associated Press, 10. Dezember 2001
Keith Phucas: „Able Danger Source Goes Public [Able Danger-Quelle geht an die Öffentlichkeit]“, The Times Herald, 17. August 2005. Shaffer’s Rechtsanwalt, Mark Zaid, sagte aus: „Oberstleutnant Shaffer’s erinnert sich genau, dass er die Verantwortlichen, darunter Personal des Verteidigungsministeriums, darüber informiert hatte, dass Able Danger zwei der drei erfolgreichen 9/11-Zellen und Atta identifiziert hatte.“ Siehe das „Prepared Statement of Mark S. Zaid [vorbereitetes Statement von M.S.Zaid]“: „Able Danger and Intelligence Information Sharing (Able Danger und [Geheim)-Informationsaustausch]“, Anhörung vor dem Rechtsausschuss des US-Senats am 21. September 2005.

The 9/11 Commission: „Memorandum for the Record: Interview – Commander Scott Phillpott“, 13. Juli 2004
Lt. Col. Shaffer’s written testimony [Oberstleutnant Shaffers schriftliche Aussage über Able Danger und die 9/11-Angriffe]“ in der Anhörung des US-Senats am 21. September 2005
An Incomplete Investigation: Why did the 9/11 Commission ignore ‘Able Danger’? [etwa: Eine unvollständige Untersuchung: Warum ignorierte die 9/11-Kommission ‚Able Danger‘?]“ im Wall Street Journal vom 17. November 2005
Philip Shenon: „Pentagon Bars Military Officers and Analysts From Testifying [Das Pentagon verbietet Offizieren und Analysten auszusagen]“ in der New York Times vom 21. September 2005
David Morgan: „Pentagon blocking September 11 inquiry: Senator [Pentagon blockiert 9/11-Untersuchung]“, geposted am 23. September 2005. Ursprünglich von Reuters, am 21. September 2005, veröffentlicht (Dies ist nicht mehr verfügbar, wurde aber von der Pravda übernommen).
Curt Weldon: Address to the House, Congressional Record, 27. Juni 2005, S. H5250
Keith Phucas: „Able Danger Source Goes Public [Able Danger-Quelle geht an die Öffentlichkeit]“, The Times Herald am 17. August 2005
Philip Shenon: „Naval Officer Says Atta’s Identity Known Pre-9/11: Captain is Second Military Man to Say Terrorist Was Named. [etwa: Marineoffizier sagt, dass Attas Identität vor 9/11 bekannt war: Der Kapitän ist der zweite Offizier, der behauptet, dass Atta genannt worden war.]“ New York Times, 23. August 2005, vom San Francisco Chronicle übernommen.
Third Source Backs ‘Able Danger’ Claims About Atta [Dritte Quelle bestätigt ‚Able-Danger‘-Behauptungen über Atta]“, FoxNews.com, August 28, 2005. (Christopher Kojms Name wird in diesem Artikel falsch als ‚Cojm‘ wiedergegeben.)
James Rosen: „Able Danger Hearing Sets Intelligence Officers at Odds“, The News & Observer, 16. Februar 2006
US Department of Defense, Office of Inspector General (Büro des Generalinspektors des Verteidigungsministeriums): „Report of Investigation: Alleged Misconduct by Senior DOD Officials Concerning the Able Danger Program and Lieutenant Colonel Anthony A. Shaffer, U. S. Army Reserve [etwa: Untersuchungsbericht: Angebliches Fehlverhalten von leitenden Beamten betreffend die Operation ‚Able Danger‘ und Oberstleutnant A. A. Shaffer]“, 18. September 2006, S. 32.
Joint Hearing on the Able Danger Program (Gemeinsame Anhörung zur Operation Able Danger, Subcommittees on Strategic Forces and on Terrorism, Unconventional Threats, and Capabilities, House Armed Services Committee (etwa: Unterausschuss für strategische (Streit)-Kräfte und für Terrorismus, unkonventionelle Bedrohungen und Fähigkeiten im Ausschuss für Militärdienst des Repräsentanten-Hauses), 15. Februar 2006
Associated Press: „More remember Atta ID’d as terrorist pre-9/11“, 1. September 2005; Thom Shanker, „Terrorist Known Before 9/11, More Say [Terrorist vor dem 11.9. bekannt, sagen mehr]“, New York Times, 2. September 2005
Sherman de Brosse: „Able Danger, Mohamed Atta and Ali Mohammed“, 5. November 2010
US Department of Defense, Office of Inspector General (Büro des Generalinspektors des Verteidigungsministeriums): „Report of Investigation: Alleged Misconduct by Senior DOD Officials Concerning the Able Danger Program and Lieutenant Colonel Anthony A. Shaffer, U. S. Army Reserve [etwa: Untersuchungsbericht: Angebliches Fehlverhalten von leitenden Beamten betreffend die Operation ‘Able Danger’ und Oberstleutnant A. A. Shaffer]“, 18. September 2006
Weldon Rejects DOD Report on Able Danger & Harassment of Military Officer [etwa: (Abgeordneter Curt) Weldon weist Bericht des Verteidigungsministeriums über Able Danger zurück & Schikanierung eines Offiziers]“, 21. September 2006
Siehe Paul Church and Ray Nowosielski: „Ex-Army Officer Accuses CIA of Obstructing Pre-9/11 Intelligence-Gathering“, Truthout, January 20 2013. – A. d. Ü.

 

Kommentare sind geschlossen